Creativity at work

Viele Menschen glauben, in einer geraden Linie auf die Lösung zusteuern zu müssen. Weil das logisch ist oder effizient oder konsequent. Das Ergebnis: Sie bleiben stecken und geben sich mit einer kleinen Verbesserung zufrieden, wenn sie nicht sogar frustriert zum Status quo zurückkehren.    
Weiter kommt, wer sich auf eine Entdeckungsfahrt einlässt. Wer viele Wege ausprobiert, dabei die Augen offen hält und ständig lernt. Wer akzeptiert, dass es Sackgassen gibt und Pausen notwendig sind, um sich von Ideen einholen zu lassen. Solche Entdecker gelangen an Ziele, die sie zuvor nicht einmal erahnt haben – und nehmen das als Ausgangspunkt für den nächsten Vorstoß. Einfach weil es Freude macht.

Kreativ Problem typisch F thiner

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Kreative Einstellungen

Kreativität ist angeboren? Irrtum – sie ist vor allem Einstellungssache. In unseren Workhops reflektieren die Teilnehmer ihre Einstellungen zur Kreativität und überlegen, wie sie sich in ihrem Umfeld realistisch entwickeln können.

Zu solchen Einstellungen, die Kreativität begünstigen, zählen:

  • Das gesamte Leben als Lernchance begreifen. Permanent aufnehmen, verarbeiten, speichern.
  • Die geistige Flexibilität steigern, das Ungewöhnliche suchen.
  • Spiellust, Entdeckungslust und positive Emotionen fördern.
  • Angst vor Fehlern und Widerständen überwinden.
  • Sich mit Zielen identifizieren, um Durchhaltevermögen zu schaffen und das Unterbewusste zu aktivieren.
  • Sich Zeit nehmen für die „Inkubation“. Diffuses Denken zulassen.

Kreative Techniken

Die richtige Einstellung fördert Kreativität langfristig und umfassend – die richtigen Techniken sorgen dafür, dass der kreative Prozess auf Knopfdruck zündet. Wir vermitteln Techniken aus den Bereichen Untersuchen, Assoziieren, Fantasieren, Analogien bilden, Kombinieren und Versinnlichen. Die Teilnehmer bearbeiten damit reale Herausforderungen ihrer Organisation.

Zum  Fantasieren gehören zum Beispiel:

  • Künstliche Grenzen: Was müssten wir unternehmen, um das Ziel zu erreichen, wenn wir nur über die Hälfte der Ressourcen verfügen würden?
  • Sich in das Problem hineinversetzen: Wie wäre es, wenn wir die neue Zweigstelle wären? Wie würde sich das anfühlen?
  • Vom Ziel her rückwärts denken: Wir haben unser Produkt als Standard durchgesetzt – wie haben wir das geschafft?
  • Anti-Lösung: Was ist gut an den miesesten Lösungen, die wir uns einfallen lassen können?

Ziele

  • den Möglichkeitssinn schärfen, Chancen für Innovationen frühzeitig erkennen
  • die eigenen Stärken und Schwächen verstehen und wissen, wie man sich künftig weiterentwickeln will
  • ein vielseitiges Repertoire an Techniken beherrschen, um Herausforderungen kreativ zu bewältigen – allein und in Gruppen
  • mit Freude arbeiten und sich vor Burnout schützen