Zahnrad Orange KreativKreativ Ideen entwickeln

Kreativität ist mehr als die Inspiration des Künstlers oder der Geistesblitz des Erfinders. Auch Führungskräfte sind kreativ – jedes Mal, wenn sie eine Herausforderung bewältigen. Denn keine Strategie gleicht der anderen, kein Projekt lässt sich wie aus dem Handbuch abspulen und kein Prozess kann unverändert aus einem Leitfaden übernommen werden. Die Welt ist so komplex, dass Führungskräfte trotz all ihres Wissens immer wieder neue Lösungen finden müssen.

Selbst das Problem muss oft erst entdeckt werden. Das erfordert Möglichkeitssinn – von dem Robert Musil schreibt: „Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muß geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müßte geschehen; und wenn man ihm von irgend etwas erklärt, daß es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.“

Im Workshop trainieren wir Techniken und Einstellungen, mit denen wir mehr Möglichkeiten erkennen und innovativere Ideen entwickeln, um das Beste aus diesen Möglichkeiten zu machen.

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Der traditionelle Weg

Viele Menschen glauben, in einer geraden Linie auf die Lösung zusteuern zu müssen. Weil das logisch ist oder effizient oder konsequent. Das Ergebnis: Sie bleiben stecken und geben sich mit einer kleinen Verbesserung zufrieden, wenn sie nicht sogar frustriert zum Status quo zurückkehren.    

Der kreative Weg

Weiter kommt, wer sich auf eine Entdeckungsfahrt einlässt. Wer viele Wege ausprobiert, dabei die Augen offen hält und ständig lernt. Wer akzeptiert, dass es Sackgassen gibt und Pausen notwendig sind, um sich von Ideen einholen zu lassen. Solche Entdecker gelangen an Ziele, die sie zuvor nicht einmal erahnt haben – und nehmen das als Ausgangspunkt für den nächsten Vorstoß. Einfach weil es Freude macht.

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Kreative Einstellungen

Kreativität ist angeboren? Irrtum – sie ist vor allem Einstellungssache. In unseren Workhops reflektieren die Teilnehmer ihre Einstellungen zur Kreativität und überlegen, wie sie sich in ihrem Umfeld realistisch entwickeln können.

Zu solchen Einstellungen, die Kreativität begünstigen, zählen:

  • Das gesamte Leben als Lernchance begreifen. Permanent aufnehmen, verarbeiten, speichern.
  • Die geistige Flexibilität steigern, das Ungewöhnliche suchen.
  • Spiellust, Entdeckungslust und positive Emotionen fördern.
  • Angst vor Fehlern und Widerständen überwinden.
  • Sich mit Zielen identifizieren, um Durchhaltevermögen zu schaffen und das Unterbewusste zu aktivieren.
  • Sich Zeit nehmen für die „Inkubation“. Diffuses Denken zulassen.

Kreative Techniken

Die richtige Einstellung fördert Kreativität langfristig und umfassend – die richtigen Techniken sorgen dafür, dass der kreative Prozess auf Knopfdruck zündet.

Wir vermitteln Techniken aus den Bereichen Untersuchen, Assoziieren, Fantasieren, Analogien bilden, Kombinieren und Versinnlichen. Die Teilnehmer bearbeiten damit reale Herausforderungen ihrer Organisation.

Zum  Fantasieren gehören zum Beispiel:

  • Künstliche Grenzen: Was müssten wir unternehmen, um das Ziel zu erreichen, wenn wir nur über die Hälfte der Ressourcen verfügen würden?
  • Sich in das Problem hineinversetzen: Wie wäre es, wenn wir die neue Zweigstelle wären? Wie würde sich das anfühlen?
  • Vom Ziel her rückwärts denken: Wir haben unser Produkt als Standard durchgesetzt – wie haben wir das geschafft?
  • Anti-Lösung: Was ist gut an den miesesten Lösungen, die wir uns einfallen lassen können?

Ein weiteres Beispiel: Versinnlichen. Hierzu kann man zeichnen, basteln, filmen oder schauspielen. Wer abstrakte Ideen in sinnliche Erfahrungen übersetzt, regt seine Kreativität an, testet die Machbarkeit, stimuliert Feedback und kommuniziert wirkungsvoll. Dafür ist kein ausgefeilter Prototyp erforderlich – wichtiger ist es, den Ideen schnell (und günstig) eine Form zu geben.


Ziele

  • Mit wachem Möglichkeitssinn erkennen Sie Chancen und Probleme frühzeitig und stellen die richtigen Fragen.
  • Die Einstellungen, die Kreativität begünstigen, sind Ihnen vertraut. Sie kennen Ihre eigenen Stärken und Schwächen und wissen, wie Sie sich künftig weiterentwickeln wollen.
  • Sie kennen ein vielseitiges Repertoire an Techniken, um Herausforderungen kreativ zu bewältigen – allein und in Gruppen. Sie können diese je nach Kontext flexibel einsetzen und entsprechend Ihren Bedürfnissen weiterentwickeln.
  • Sie arbeiten mit Freude und schützen sich vor Burnout.